{"id":388,"date":"2019-03-06T11:00:24","date_gmt":"2019-03-06T10:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/technik-akademie-tuebingen.de\/2019\/?p=388"},"modified":"2019-03-12T14:17:39","modified_gmt":"2019-03-12T13:17:39","slug":"stadtfuehrung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/technik-akademie-tuebingen.de\/2019\/2019\/03\/06\/stadtfuehrung\/","title":{"rendered":"Stadtf\u00fchrung I"},"content":{"rendered":"\n<p>Am Mittwochabend trafen wir uns gegen 20.00 Uhr am Eingang der Jugendherberge und gingen dann gemeinsam los in Richtung Eberhardsbr\u00fccke. Dort wurden jedem zwei nummerierte Zettel mit Informationen \u00fcber die verschiedenen Stationen unserer F\u00fchrung in die Hand gedr\u00fcckt, die wir sp\u00e4ter den anderen Teilnehmern vorlesen sollten. Dann trennten wir uns in zwei Gruppen auf und w\u00e4hrend die einen den Rundgang von vorne begannen, machten sich die anderen auf die Suche nach Nr. 23.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 0:<\/strong> <br>Der erste Punkt auf der Liste waren die <strong>Platanenallee<\/strong> zusammen mit dem <strong>Seufzerw\u00e4ldchen<\/strong>. Beides liegt auf der Neckarinsel, die wir leider nur aus der Ferne betrachten konnten.  <br>Man erz\u00e4hlt sich, dass die Allee 1820, nach der Abschaffung der Todesstrafe, von dem Henker T\u00fcbingens gepflanzt, denn sie ersetzte die Stadtmauern und -tore und sollte ,,Licht und Luft&#8220; in die Stadt hineinlassen. <br>Das Seufzerw\u00e4ldchen, in das die Alle m\u00fcndet, ist ein beliebter Treffpunkt f\u00fcr heutige Liebespaare. <br>Mehr Infos gibt es auf der hier verlinkten Website, wo auch steht, warum die Henkers-Geschichte angeblich falsch ist:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Platanenallee\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Platanenallee<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 1:<\/strong><br>Wie zuvor schon las ein Sch\u00fcler auch seinen Zettel \u00fcber die <strong>Eberhardsbr\u00fccke<\/strong> vor, auf der wir uns ohnehin schon befanden. <br>Demnach wurde an dieser Stelle schon 1482 eine Br\u00fccke gebaut, die aber 1901 einem Betonbauwerk weichen musste. Heutzutage leitet die Br\u00fccke den Hauptverkehr \u00fcber den Neckar.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Eberhardsbr%C3%BCcke\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Eberhardsbr%C3%BCcke<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 2:<\/strong><br>Danach ginge wir den <strong>Zwingel<\/strong>, einen Fu\u00dfweg entlang der Neckarfront, bis zum H\u00f6lderlinturm entlang. Urspr\u00fcnglich war dies der freie Raum zwischen zwei Stadtmauern, sp\u00e4ter wurde er jedoch zu H\u00f6lderlins liebstem Spazierweg.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Neckarmauer\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Neckarmauer<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 3:<\/strong><br>Wir blieben vor dem Nachbau des <strong>H\u00f6lderlinturm<\/strong> stehen (der urspr\u00fcngliche Turm brannte 1875 nieder). Der Turm wurde nach dem bekannten Dichter, der in diesem Turm 36 Jahre lang von 1807 bis 1843 wohnte, benannt. <br><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/H%C3%B6lderlinturm\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/H%C3%B6lderlinturm<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 4:<\/strong><br>Auf unserem weiteren Weg passierten wir die <strong>Bursa bzw. Burse<\/strong>. Das zwischen 1478 und 1482 erbaute Geb\u00e4ude ist das \u00e4lteste Geb\u00e4ude der Stadt und seit 1972 das kunsthistorische Institut und die philosophische Fakult\u00e4t, nachdem es 1805 zum ersten T\u00fcbinger Klinikum umgebaut worden war. <\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Alte_Burse\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Alte_Burse<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 5:<\/strong><br>Als wir dann weitergingen, kamen wir an dem Punkt vor der einstigen Stadtmauer an, an dem sich fr\u00fcher eine Badeanstalt, das <strong>Neckarbad<\/strong>, befunden hatte.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Neckarbad\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Neckarbad<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 6:<\/strong><br>Unsere n\u00e4chste Station, die <strong>Stiftskirche<\/strong>, ist ein sp\u00e4tgotischer Bau, der zwischen 1470 und 1529 errichtet wurde. Beim betrachten der Kirche konnten wir von au\u00dfen den 61 Meter hohen Turm sehen, aber nicht das bunt bemalte Glasfenster des Chors, den man leider nur von innen betrachten kann.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Stiftskirche\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Stiftskirche<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 7:<\/strong><br>Um die Stiftskirche befindet sich der <strong>Holzmarkt<\/strong>, wo schon im 17. und 18. Jahrhundert Waren angeboten wurden. Von dem Brennholz, das vor allem um die Jahrhundertwende 1899\/1900 hier angeboten wurde hat er seinen Namen.<br>In einer Buchhandlung gegen\u00fcber der Stiftskirche arbeitete der ber\u00fchmte Hermann Hesse von 1895 bis 1899 als Buchh\u00e4ndlerlehrling und Gehilfe. <br>Als wir uns umsahen, bemerkten wir eine bestimmte Tafel, die uns alle erstaunen lie\u00df. Auf ihr stand: ,,Hier kotzte Goethe&#8220;. Sie ist ein Andenken an die Woche, w\u00e4hrend der Goethe hier wohnte.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Holzmarkt\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Holzmarkt<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 8:<\/strong><br>Auf unserem weiteren Rundgang durch die Stadt gingen wir an der <strong>Alten Aula<\/strong> vorbei, die fr\u00fcher <em>Aula Nova <\/em>&#8211; neue Aula &#8211; hie\u00df. Hier hatten die Professoren und die Universit\u00e4tsverwaltung ihre R\u00e4ume ebenso die Bibliothek und es befanden sich Vorlesungsr\u00e4ume in dem Geb\u00e4ude. Au\u00dferdem gibt es in diesem Haus einen Festsaal, der ca. 200 Leute fasst.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Alte_Aula\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Alte_Aula<\/a><br><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 9:<\/strong><br>Zwischen zwei Geb\u00e4uden fanden wir einen Durchgang vor, der zum <strong>Karzer <\/strong>f\u00fchrt. Dieser ist das \u00e4lteste deutsche Studentengef\u00e4ngnis und geh\u00f6rte zur universit\u00e4tseigenen Gerichtsbarkeit. <\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Karzer\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Karzer<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 10:<\/strong><br>Wir liefen weiter und kamen an dem <strong>Evangelischen Stift<\/strong>, einem fr\u00fcheren Augustinerkloster, an. Nach der Reformation in W\u00fcrttemberg 1534 wurde es zum herzoglichen Stipendium und war eine kostenlose Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr evangelische Theologiestudenten.<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Evangelisches_Stift\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Evangelisches_Stift<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 11:<\/strong><br>Nat\u00fcrlich durfte ein Besuch des <strong>Schlosses Hohent\u00fcbingen<\/strong>, das  1050 erbaut wurde und stark gepr\u00e4gt ist durch den Stil der Renaissance, nicht fehlen und so machten wir uns an den Anstieg. Das Schlossportal des alten Geb\u00e4udes, das den Stil eines r\u00f6mischen Triumph und sohof nicht betreten konnten. Stattdessen erz\u00e4hlte man uns, was der alte Bau beherbergt. Darunter sind unter anderem ein Museum und eine gesch\u00fctzte Fledermauskolonie. <br>Schloss Hohent\u00fcbingen gilt als anmutigste Sch\u00f6pfung der Hochrenaissance, was kein Wunder ist, wenn man allein schon seine wundervolle Lage ber\u00fccksichtigt, die wir auf unserem R\u00fcckweg sahen.<\/p>\n\n\n\n<p> <a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Schloss_Hohent%C3%BCbingen\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Schloss_Hohent%C3%BCbingen<\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:25px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Station 12:<\/strong><br>Mit dem Besuch des Schlosses hatten wir etwa die H\u00e4lfte unseres Rundgangs geschafft und fuhren direkt mit dem n\u00e4chsten Punkt fort: Der <strong>Ammergasse<\/strong>. <br>Durch sie flie\u00dft die Ammer, die fr\u00fcher die Funktion hatte, Antriebswasser f\u00fcr M\u00fchlr\u00e4der zu liefern, als Abwasserkanal der Gerber, Seifensieder und F\u00e4rber und als Toilette diente.   <br>Kleine Br\u00fccken spannen sich \u00fcber die Ammer und verbinden den Weg mit den Eing\u00e4ngen der H\u00e4user daneben.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Ammergasse\">https:\/\/www.tuepedia.de\/wiki\/Ammergasse<\/a><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwochabend trafen wir uns gegen 20.00 Uhr am Eingang der Jugendherberge und gingen dann gemeinsam los in Richtung Eberhardsbr\u00fccke. 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